Thomas Gold

Was machst Du beruflich?
Ich bin gelernter Feinmechanikermeister.

Warum trainierst Du Wing Chun?
Auf der Suche nach einem sportlichen Ausgleich zum Arbeitsleben bin ich auf Wing Chun gestoßen. Nach einem Probetraining war ich sofort Feuer und Flamme für dieses geniale Kampfsystem zur Selbstverteidigung. Man benötigt keine besondere körperliche Fitness (die kommt automatisch bei regelmäßiger Trainingsteilnahme). Reflexe, Koordinationsfähigkeit und Schnelligkeit werden bei vielfältigen Trainingsübungen geschult.

Was ist für Dich das Besondere an Wing Chun?
Im Wing Chun nutzt man die Energie des Angreifers und richtet sie gegen ihn ohne großen eigenen Kraftaufwand. Das System ist extrem vielseitig und bietet für jede Kampfphase (von der weiten Distanz bis zum Bodenkampf) verschiedene Techniken. Der Verzicht auf unnötige Schnörkel und Akrobatik (z.B. hohe und gesprungene Kicks) und der Einsatz von kurzen schnellen Techniken mit den Armen und Beinen machen dieses System so erstaunlich effektiv. Besonders faszinierend finde ich die spezielle Schulung, auf taktile Reize (Berührung) und nicht optisch reflexartig zu reagieren. Wing Chun kann aufgrund dieser Besonderheiten bis ins hohe Alter betrieben werden.

Warum unterrichtest Du?
Abgesehen von der Begeisterung für Wing Chun vielleicht noch den Respekt gegenüber den Mitschülern und Ausbildern und dem eigenen Körper, was ja auch eine dem Wing Chun zugrunde liegende Philosophie lehrt.

Verrätst Du uns noch ein aar ganz persönliche Dinge?
Ich liebe gutes Essen, besonders asiatische und italienische Küche.

Gibt es eine Person, der Du Bewunderung entgegenbringst?
Es gibt einige Menschen, die ich bewundere ohne jetzt Namen zu nennen. Da wären Musiker, die ihr Instrument virtuos beherrschen, bildende Künstler oder diverse Wissenschaftler, deren geistige Fähigkeiten schon an Genialität grenzen.

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